Kosten können ebenfalls anfallen, wenn Sie sich von Ihrer Investitionen wieder trennen, also das Geld wiederhaben wollen, das Sie investiert haben. Wenn Sie die Vermögenswerte verkaufen, in die Sie investiert haben, seien Sie sich bewusst, dass auch hier Gebühren und Provisionen anfallen können. Wenn Sie Ihre Aktien verkaufen, werden ebenso Transaktions- und Maklergebühren fällig wie beim Kauf dieser Wertpapiere. Ein Investmentfonds kann Ihnen eine Rücknahmegebühr berechnen, wenn Sie den Fonds verlassen.

Egal wie Ihre Investition aussieht, können nicht zuletzt auch Steuern und Abgaben sehr negative Auswirkungen auf Ihre Rendite haben.

Diese wenigen Beispiele decken beileibe nicht alle Kosten ab, die bei Investitionen anfallen können.

Seien Sie sich bewusst, dass jede Form der Geldanlage mit Kosten verbunden ist. Wie alle anderen Waren und Dienstleistungen haben auch solide Finanzprodukte ihren Preis, und eine gute Anlageberatung verdient eine angemessene Vergütung.

Entscheiden Sie sich also nicht für eine bestimmte Investition, nur weil diese günstig erscheint, aber achten Sie auch darauf, nicht zuviel zu bezahlen. Analysieren Sie sorgfältig alle potentiellen Gebühren, Provisionen, Steuern und Abgaben und bedenken sie dabei, dass fehlende Transparenz bei einem Anlageobjekt häufig ein Zeichen für hohe Kosten ist.

Sollte Sie die Vielfalt der möglichen Kosten entmutigt haben, zu investieren, bedenken Sie, dass es Sie auch Geld kosten kann, wenn Sie nicht investieren. Wenn Sie Ihr Geld lediglich unter der Matratze aufbewahren, wird sein Wert unter dem Einfluss der Inflation mit der Zeit abnehmen.