Der Erfolg einer Investition beginnt damit, die mit ihr verbundenen Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Denken Sie deshalb stets daran, dass Investitionskosten ausserordentlich vielfältig sein können. Stellen Sie deshalb so viele Fragen wie möglich, um herauszufinden, welche Kosten mit Ihrer spezifischen Investition verbunden sind – und stellen Sie diese Fragen, bevor Sie investieren. Dies ermöglicht es Ihnen, nach Alternativen zu suchen, die die gleiche Rendite bei niedrigeren Kosten bieten.

Die erste Art von Kosten, auf die Sie achten müssen, sind diejenigen, die in dem Augenblick anfallen, in dem Sie Ihre Investition tätigen.

Wenn Sie an der Börse investieren und zum Beispiel Aktien oder Anleihen kaufen, müssen Sie Transaktions- und Maklergebühren entrichten. Wenn Sie in einen Investmentfonds investieren, wird Ihnen üblicherweise ein Aufschlag, eine Verkaufsprovision, berechnet, deren Höhe je nach Fondstyp unterschiedlich ist. Direktinvestitionen in Immobilien gehen in der Regel mit recht beträchtlichen Eintragungsgebühren und Notarkosten einher. Und wenn Sie eine Lebensversicherung abschlieβen, ist es sehr wahrscheinlich, dass die ersten von Ihnen gezahlten Prämien dafür verwendet werden, den Versicherungsvertreter zu entlohnen, der Ihnen den Vertrag verkauft hat.

Der Preis, den Sie für den Vermögenswert bezahlen, in den Sie investieren – ob Aktien, Anleihen, Kunst, Antiquitäten, edle Weine, Oldtimer oder Immobilien – und die damit verbundenen Transaktionskosten sind jedoch noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

Je nachdem, worin Sie investiert haben, werden Sie die Kosten für Wartung, Lagerung oder Versicherung zu tragen haben. Ihre Bank wird Ihnen in regelmäβigen Abständen Gebühren dafür berechnen, dass sie Ihre Wertpapiere in einem Depot verwahrt. Und selbst ein simples Sparkonto bei Ihrer Bank ist mit Kontoführungsgebühren verbunden. Ein Investmentfonds kann von Ihnen eine Management-Gebühr verlangen, oder auch andere Gebühren, um die Kosten für die Verwahrung der vom Fonds gehaltenen Wertpapiere bei einer Depotbank zu decken. Darüber hinaus kann jede vom Investmentfonds selbst durchgeführte Transaktion Maklerprovisionen generieren.

Denken Sie auch daran, dass periodisch immer wieder anfallende Gebühren und Provisionen umso stärker ins Gewicht fallen, je länger Ihre Investition läuft.