Investmentfonds sind regulierte Investmentvehikel (einige sind stärker reguliert als andere), die von der zuständigen Aufsichtsbehörde der Finanzmärkte zugelassen und ständig beaufsichtigt werden.

Die am stärksten regulierten Investmentfonds sind die „Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren“ (OGAW), die am wenigsten regulierten Fonds sind die sogenannten alternativen Investmentfonds wie Hedge-Fonds oder einige Spezialfonds, doch sind diese im Prinzip nicht für Kleinanleger gedacht.

Das Gesetz verlangt, dass das Vermögen eines Investmentfonds von dem der Fondsgesellschaft oder des Fondsanbieters getrennt ist. Die Verwahrung des Fondsvermögens muss einer Verwahrstelle übertragen werden (die ein Kreditinstitut sein muss). Diese kümmert sich um die laufende Verwaltung des Fondsvermögens und muss sicherstellen, dass alle Transaktionen, die sich auf die Aktien oder Anteile des Fonds auswirken (wie Emission, Verkauf, Rückkauf und Annullierung der Aktien oder Anteile oder die Berechnung ihres Nettoinventarwerts) unter Einhaltung der entsprechenden Bestimmungen des Gesetzes oder des Verwaltungsreglements erfolgen.

Diese Bestimmungen gewährleisten, dass sich finanzielle Problemen oder gar ein Konkurs der Fondsgesellschaft nicht auf die Vermögenswerte des Fonds auswirken.

Doch wie jede andere Investition auch ist auch eine Geldanlage in einem Investmentfonds mit Risiken verbunden.